Pentest-Werbung einmal anders

Grafikkarte zwischen schnell durchlaufenen Passwortkandidaten und einer massiven Datenstruktur als Symbol für speicherintensives Argon2id.

Mir ist heute eine Werbung für eine Pentestfirma entgegengeflattert. Darauf stand der schöne Satz:

Speicher dir das. So knacke ich ein Passwort, ohne es je zu raten.

In der Grafik waren – ich kopiere und zeige sie hier bewusst nicht – ungefähr diese drei Befehle zu sehen:

hashcat -m 1000 hash.txt rockyou.txt
hashcat -m 1000 hash.txt rockyou -r best64.rule
hashcat -m 1000 hash.txt -a3 ?u?l?l?l?l?d?d

Das Problem ist nicht Hashcat. Das Problem ist die Behauptung, hier werde ein Passwort geknackt, „ohne es je zu raten“ – gefolgt von drei Varianten des Ratens. Eine RockYou-Wortliste als geheimnisvolle Pentest-Magie zu verkaufen, ist fachlich schon ziemlich dreist.

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DeadDrop: Was von einer Warteschlange übrig bleibt

Dunkle Achterbahn-Warteschlange mit Netzwerkgraph-Overlay als Metapher für einen KI-Agenten, der ein offensives CTF-Lab mit Pivoting, proxychains und Methodikprüfung bearbeitet.

Der Anfang war, wie gute Experimente manchmal anfangen: leicht albern, praktisch genug und mit einer Warteschlange als unfreiwilligem Benchmark.

Ich stand mit meinen Patenkindern im Plopsaland Deutschland in der Schlange einer Achterbahn und fragte mich, was wohl schneller wäre: diese Warteschlange oder eine Medium-CTF-Challenge, gelöst durch einen KI-Agenten mit Real-World-Red-Teaming-Skill.

Also habe ich es ausprobiert. Aber gerade nicht als billiges „lös mir mal dieses CTF“. Die Aufgabenstellung war interessanter: Nutze den Red-Teaming-Skill, versuche damit die CTF zu lösen, prüfe dabei, welche Erkenntnisse sich zur Verbesserung des Skills eignen, unterscheide sauber zwischen Real-World-Mechanik und reiner CTF-Mechanik — und erstelle am Ende mit dem Reporting-Skill einen Bericht.

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Mitm: Arpspoofing

Zwecks Aufklärung und weil mir gerade ein wenig langweilig ist wird es wieder einmal Zeit für einen kleinen Grundlagenartikel der einem in die Lage versetzt effektiv Lehrer, Kollegen, Administratoren, Familienmitglieder, Freunde, usw. in Angst und Schrecken zu versetzen oder zumindest ein wenig zu ärgern 😉  Heute beschäftige ich mich mit einer der einfachsten Formen eines sogenannten Man-in-the-middle Angriffs, kurz mitm, dem Arpspoofing.

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Mittendrin statt nur dabei

Wenn ich in meinem Leben eine Sache gelernt habe dann ist es mich möglichst Dumm zu stellen. So hatte ich auch vor einiger Zeit ein recht interessantes Kennenlerngespräch mit einem Systemadministrator. Im Zuge dieses etwas längeren Gespräches, bei dem mein Teil aus möglichst auffälligem Staunen bestand, wurde mir die VMware Infrastruktur und die grundlegende Aufteilung des Netzwerkes erklärt.

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Arsenal: Spying like a pro

Das knacken von Passwörtern ist irgendwie eine eigene Religion für sich, jeder hat da seine eigene Herangehensweise bzw. jeder hat da seine Lieblingstools. Heute will ich mich mal mit einem etwas ungewöhnlicheren Tool in meiner Sammlung beschäftigen. Ungewöhnlich im Sinne von funktioniert fast immer, eigene Hardware, für versteckten Datentransport geeignet und so nebenbei ist es sogar in vielen Fällen schneller als alle anderen.

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