Mein kleiner Fotodrucker

Wie man an meiner Spielzeugliste unschwer erkennen kann habe ich bereits einiges an Geld ausgegeben um Bilder in digitaler Form auf meine Festplatte zu bannen. Was jetzt noch fehlt ist eine Möglichkeit die Bilder auch wieder in eine analoge Form zu bringen. So oder so ähnlich habe ich auf einer sommerlichen Radtour den Kauf meines kleinen Fotodruckers begründet. Nachdem mir dieser jetzt bereits eine Weile gute Dienste leistet wird es Zeit ihm hier ein paar Zeilen zu widmen.

Dieses Jahr habe ich es doch wirklich geschafft mir im Sommer einen kleinen Urlaub zu gönnen und auch ein paar Tage fern ab eines Computers zu verbringen. Eine meiner kleineren Fahrradtouren führte mich in Richtung Mannheim-Sandhofen. Mir ging es dabei weniger darum in diesen Stadtteil von Mannheim zu gelangen sondern eher darum ein paar Stunden auf meinem Fahrrad zu verbringen. Entspannt radelte ich also vor mich hin wobei mich mein Rückweg an der Filiale einer großen Elektronikkette vorbeiführte. Natürlich konnte ich auf eine solche Schoppinggelegenheit nicht verzichten und machte dort kurz einen Zwischenstop. Ziellos irrte ich durch die Gänge auf der suche nach etwas das meinen Kaufrausch befriedigte. In der hintersten Ecke der Fotoabteilung stieß ich dann doch noch auf ein Produkt das mir auch das ein oder andere Mal auf Amazon begegnet ist, ein Canon Selphy CP910. Natürlich konnte ich nicht mehr wiederstehen nachdem ich den Drucker quasi bereits in den Händen hatte.

Der Canon Selphy ist ein kleiner, mobiler Fotodrucker der Bilder bis zu einer maximalen Größe von 10cm x 15cm druckt. Dafür passt er aber auch bequem in jeden Rucksack und lässt sich im Bedarfsfall auch per Akku und Wlan betreiben. Also der perfekte Begleiter für den mobilen Hobby-Knipser.

Was mich bei diesem Drucker besonders gereizt hatte war das Tinten und Papierkonzept. Bei normalen Tintenstrahldruckern hatte ich bisher immer das Problem das ich sie quasi viel zu selten verwendet habe, weshalb mir jedesmal die Tinte zwischen den Verwendungen eingetrocknet ist und wenn es nicht das war dann musste ich erst einmal ein paar Blatt Papier durch den Drucker jagen bis der Druckkopf wieder ein halbwegs ordentliches Ergebnis produziert hat. Von dem riesigen Angebot an Papier und Tintenangebot fühlte ich mich in der Regel auch immer eher erschlagen als inspiriert. Beim Canon Selphy wird das passende Fotopapier jetzt in Kombination mit der dazu benötigten Tinte verkauft. Eine Packung mit Material für 108 Bilder im Format 100x148mm ist auf Amazon für knappe  30 Euro zu haben. An Druckkosten haben wir es also mit etwa 28 Cent zu tun, nicht günstig aber auch nichts das mich jetzt in die Pleite treibt.

Über die Druckqualität lässt sich jetzt auch nicht wirklich etwas negatives berichten, sofern man sich erst einmal ein ordentliches Farbprofil aus dem Internet besorgt und die Optimierungen am Drucker selbst deaktiviert kommen die Bilder recht brauchbar aus dem Drucker. Vorher neigt der Durcker ein  wenig dazu den Kontrast der gedruckten Bilder etwas zu erhöhen, was jetzt beim drucken direkt vom Smartphone auch nicht das schlechteste sein kann.

Für die 90 Euro die mich der Drucker vor einem halben Jahr gekostet hat leistet er mir wirklich gute Dienste. Ob Zuhause oder unterwegs der Canon Selphy verrichtet eigentlich überall seinen Dienst und ist daher für mich eine klare Empfehlung für jemanden der ab und an einmal ein Bild ausdrucken möchte. Den professionellen Druckdienst kann er zwar nicht ersetzen doch für den Hausgebrauch bzw. eine kleine Preview ist er auf jeden ausreichend.

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About Brechthold

Brechthold gehört zu dem Gründungsteam von Contempt-it . Nach ein paar Jahren der Abstinenz jetzt wieder zurück im Adminteam um ein wenig Ordnung zu schaffen. Zu seinen Lieblingsthemen gehören Honeypots, IDS-Systeme und Servermonitoring. Neben seiner Arbeit im Adminteam werkelt er noch an seinem Brechtblog

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